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Das Ende des Vertrauens? 7. März 2008

Posted by sikk in Nicht kategorisiert.
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In Köln fand die Tage eine Podiumsdiskussion zum Thema Datenschutz statt. Auf einen sehr lesenwerten Erfahrungsbericht möchte ich hier hinweisen:

Erfahrungsbericht Podiumsdiskussion: Das Ende des Vertrauens

Ein paar Sätze daraus möchte ich noch Kommentieren:

Thust schloss damit, dass er die Kontrolle der Polizei durch die Gerichte betonte und rief zu “einem bisschen Vertrauen” gegenüber den Polizisten auf.

In Anbetracht der umfassenden Überwachungsmaßnahmen, die wirklich jeden Bürger treffen, finde ich, dass umgekehrt ein Schuh draus wird: Wie wäre es, mal wieder dem Bürger zu vertrauen? Nur wer jeden verdächtigt, muss jeden überwachen!

Außerdem betonte er [wieder Thust], dass die “Überwachung aller Bürger” allein technisch und personell nicht leistbar ist.

Zwar führen die zur Zeit getroffenen technischen Maßnahmen zu immensen Datenmengen, aber die Auswertung derselben ist technisch sehr wohl – mit Mitteln des sogenannten ‘Data Minings’ – problemlos und ohne besonderen Personaleinsatz möglich. Die dahinterliegenden Techniken werden immer ausgefeilter, sowohl was die reine Rechnerleistung angeht, als auch die verwendeten Algorithmen. So ist tatsächlich eine flächendeckende Überwachung aller Bürger möglich.

Die Frage, die sich stellt ist die, ob man damit nicht übers Ziel hinausschießt? Die schiere Menge an Daten lässt vermuten, dass es eben auch eine Menge an Fehlalarmen geben wird. Und leider tendieren die Befürworter der Überwachung dazu, zu sagen: Lieber einmal zuviel überwacht, als etwas übersehen.

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