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links for 2009-12-18 19. Dezember 2009

Posted by sikk in Nicht kategorisiert.
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  • Die spinnen, die Bayern: 'An der Arnoldus Grundschule in Gilching dürfen im neuen Jahr die Musikschüler aus Sicherheitsgründen das Gebäude nur noch mit ihrem elektronischen Fingerabdruck betreten.' so die Abendzeitung.
    Hintergrund sei, dass ein Amokläufer in die Schule kommen könnte. Da bleibt mir die Spucke weg.
  • Der amerikanische Videoverleiher Ketflix hat seine Kundendaten an Teilnehmer eines öffentlichen Wettbewerbs weitergegeben. Mit diesen Daten sollten diese ein Bewertungssystem für die Filme entwickeln.
    Die Datensätze waren allerdings nur unzureichend anonymisiert und so konnte man sie mit bekannten Daten gegenchecken und so die Anonymität aufdecken.
    Und jetzt wird Netflix eben verklagt. Das Geld hätten die auch sinnvoller investieren können.
  • In Aachen zeigt die Ratsmitgliedschaft der Piraten bereits erste Erfolge. immerhin beschwert sich bereits der dortige Polizeipräsident, dass es scheinbar engagierte Bürger gibt, die nicht mal davor zurückschrecken, die Obrigkeit bezüglich der Videoüberwachung mit unangenehmen Nachfragen zu belästigen und Zustände anzuprangern, die seit Monaten unzufriedenstellend bzw. garnicht gelöst sind.
    Er fühle sich dadurch kontrolliert und es könne ja wohl nicht das Vorrecht des einfachen Bürgers sein, seine Überwachung mitbestimmen zu können, er handele ja auch nur gemäß des Polizeigesetzes in Nordrhein-Westfalen.
    Keine Ahnung, wie der Polizeipräsident geworden ist, will ich auch gar keine Vermutungen anstellen, aber vielleicht sollte er mal wieder auf den Boden der Verfassungsmäßigkeit zurück kommen. Entweder das, oder ich habe den Sachverhalt komplett falsch verstanden…
  • Tolles Gerichtsurteil: Vater einer volljährigen Tochter gewährt dieser Zugang zum gemeinsamen Internetzugang. Weil diese jedoch unerlaubt Lieder herunterlädt, wird der Vater verknackt, seine Tochter zu erziehen…
    Das LG Düsseldorf sieht zumindest eine Störerhaftung des Vaters und es als dessen Pflicht an, 'Sicherungs- und/oder Erziehungsmaßnahmen' einzuleiten.
    Ich war eigentlich der Meinung, dass die Menschenrechte höher gewertet werden sollten als Ansprüche der Musikindustrie. Hoffentlich geht das noch vor das Bundesverfassungsgericht.
  • Der Widerstand gegen den elektronischen Entgeltnachweis formiert sich langsam. Die Datensammlung, die unter anderem Fehlzeiten, Abmahnungen, Kündigungsgründen und Beteiligungen an Streiks enthält, ist eine Datensammlung ohne Gleichen und könnte daher sogar verfassungswidrig sein. Das zumindest wird jetzt geprüft und hoffentlich rechtzeitig verhindert.
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