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Wochenrückblick 16.08.2009 – 30.08.2009 30. August 2009

Posted by sikk in Wochenrückblick.
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Hier wieder mein persönlich kommentierter Wochenrückblick ausnahmsweise über die beiden letzten Wochen über das, was uns Piraten angeht oder angehen sollte. Wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Relevanz :-)
Dieser Wochenrückblick wird wie immer auf der hessischen Webseite (http://www.piratenpartei-hessen.de/aktuelles/wochenrueckblick/) und meinem Blog (https://sikk.wordpress.com) veröffentlicht.

Viel Spaß,
Sikk


2009-08-18: Freiheit
CRE135 Mut zur Freiheit – Chaosradio Podcast Network
Hier zitiere ich einfach mal aus der Beschreibung:
Juli Zeh und Ilija Trojanow sind beide Schriftsteller und schreiben normalerweise fiktive Romane. Trotzdem haben sie sich zusammengefunden um ein Buch zu schreiben, das die fortwährende Zurückdrängung bürgerliche Freiheiten thematisiert und anprangert. Im Gespräch mit Tim Pritlove berichten sie von ihrer Motivation, sich auf dieses Projekt einzulassen und wie sie die Situation in unserer Gesellschaft einschätzen.
Themen u.a.: Migration und Flucht, die Freiheit des Flüchtlings, Islamistenversteher, das Selbstverständnis des Staates, „Antisoziales Verhalten“, der unsichtbare Feind, die Skandalbesessenheit und umfassende Angst der Gesellschaft, Sicherheit und Freiheit, die Infantilisierung der Gesellschaft durch die herrschende Klasse, natürliche und artifizielle Ängste, Leben ohne Fernsehen und ohne 9/11, der hessische Dschihad und die „terroristische Bedrohung“ in Deutschland und der langsame Wandel zum gesellschaftlichen Widerstand.
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Internet erklärt für Internetausdrucker 24. Mai 2009

Posted by sikk in howto.
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Ich begrüße an dieser Stelle Frau von der Leyen, (Frei-)Herrn von und zu Guttenberg und auch alle weiteren Befürworter der sogenannten Internetsperren.

Falls Sie diesen Text gerade ausgedruckt vorliegen haben, möchte ich Sie bitten, sich gerade mal einen Assistenten zu suchen, der sich mit Ihnen zusammen diesen Blog ansieht, das meiste, was ich Ihnen zeigen möchte geht eben nur online.

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Howto: Transparente bauen 28. Mai 2008

Posted by sikk in howto.
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Achtung: Eine aktualisierte Fassung habe ich gerade im Piraten-HowTo gespeichert. Textlich sind es nur ein paar kleinere Änderungen, aber ich habe Bilder dazugepackt.
Sikk, 20.07.2008

Update 30.08.2010: Ich habe die Bilder nun auch direkt hier eingebaut. Sikk


TransparenteHowto: So kann das fertige Transparent aussehen.

Immer wenn man mal wieder darauf aufmerksam machen muss, dass man als Bürger noch Rechte hat und diese nicht von Politikern beschnitten wissen möchte, muss man auf die Straße gehen und Demonstrieren. Ganz wichtig dabei: Transparente mit den eigenen Forderungen. Wie man die baut, möchte ich hier kurz erläutern.

Eigentlich ist es ja ganz einfach, Transparente zu bauen: Ein Bettlaken, eine Sprühdose und ein Spruch, den man mit dem einen aufs andere sprüht. Zwei Latten dran oder auch ohne diese zum einfach so vor sich her tragen.

Dummerweise sehen diese Transparente oft echt scheiße aus und deswegen möchten wir hier einen etwas höheren Standard setzen. Man könnte sich überlegen, die Buchstaben vorzuzeichnen oder mit Buchstabenschablonen einfach auf den Stoff zu sprühen. Der Profi nimmt einen Beamer.

Falls ein solcher nicht vorhanden und zu teuer ist, geht notfalls auch ein Overhead-Projektor, wie es zu meiner Zeit an Schulen und sogar noch an der Uni standard war (Ich stelle gerade fest, dass ich ja schon ganz schön alt bin).

Mit dem Beamer werden die Sprüche oder auch komplexere Grafiken (Schäublone oder wie wir noch sehen werden, Schäubles Fingerabdruck) an die Wand geworfen und die Umrisse der Buchstaben/Grafiken abgemalt. Anschließend werden diese Umrisse mit Farbe ausgemalt. Je sorgfältiger man dabei vorgeht, umso besser sehen die Transparente anschließend aus.

Eigentlich ist damit schon alles gesagt, aber ich möchte noch etwas ins Detail gehen, um grobe Fehler aufzuzeigen oder Verbesserungsvorschläge zu bekommen.

Vorüberlegungen:

Wenn Du planst, einen Transparente-Workshop zu veranstalten, ist es wichtig, dass viele Leute kommen und helfen. Daher solltest Du dies mindestens zwei Wochen vorher ankündigen, noch einmal eine Woche vor dem Termin und noch einmal am Tag zuvor. Versuche, zu erreichen, dass Dir die Leute zusagen, die kommen wollen, damit man absprechen kann, wer noch was besorgen kann. Es nützt nichts, wenn alle Laken mitbringen und keiner Farbe dabei hat…

Wenn Du an einem von anderen geplanten Workshop teilnehmen willst, tu dem Veranstalter den Gefallen und melde Dich (notfalls auch unverbindlich) an. Für den ist es sehr schwierig zu planen, wenn er nicht weiss, ob 20 Leute oder nur zwei kommen.

Ort:

Wichtig: Viel Platz, damit die bemalten Transparente trocknen können.

Wichtig: Viel Platz, damit die bemalten Transparente trocknen können.

Es wird ein Ort benötigt, der vor allem viel freien Platz auf dem Boden bietet. Mindestens zwei Transparente sollten dort liegen liegen können, je mehr, desto besser, besonders wenn viele Mitstreiter da sind und man mehrere Transparente gleichzeitig bemalen kann. Dann sollte genügend Platz sein, dass die fertig bemalten Transparente trocknen können.

Zeit:

Man sollte einen Zeitpunkt wählen, an dem möglichst viele Leute können, damit sich die Arbeit schneller macht. Der Samstag bietet sich an, weil da auch notfalls ein Baumarkt offen hat, in dem man noch weiteres Zeug nachkaufen kann.

Die Dauer wird immer zu kurz sein, weil man immer noch ein Transparent anfängt, obwohl es eigentlich schon spät ist, einfach, weil noch Stoff da ist, man noch eine gute Idee hat, etc.

Der Beamer:

Mit dem Beamer lassen sich auch komplexe Grafiken auf Transparenten darstellen.

Mit dem Beamer lassen sich auch komplexe Grafiken auf Transparenten darstellen.

Es reicht ein handelsübliches Modell mit geringer Auflösung, man will ja keine HD-Videos schauen, sondern Sprüche abmalen. Er sollte aber genügend Licht machen, damit man auf dem Transparentstoff auch etwas erkennt (was bei farbigem oder gar scharzem Stoff manchmal Probleme mit sich bringt). Ein Overhead-Projektor würde wahrscheinlich auch ausreichen, dann muss man die Sprüche auf Folie drucken, was nicht immer einfach und auch unflexibler ist als der Beamer.

Der Beamer sollte so aufgestellt sein, dass das Bild etwa so groß ist wie der Transparentestoff. Es muss nicht exakt so sein, lieber etwas größer als das Laken, man muss sowieso vorm Zeichnen schauen, dass das gesamte Bild auf den Stoff passt und einigermaßen gerade ist.

Beschickt wird der Beamer natürlich von einem Computer, wenn man unterwegs ist, bietet sich natürlich ein Notebook an, aber es gibt auch viele Leute, die einen Minitower samt Monitor mit sich herumschleppen. Falls es möglich ist, den Beamer mit einem eigenen Grafikausgang anzuschließen, kann man die Anzeige so schalten, dass man am Rechner arbeiten kann, während der Beamer das aktuelle Motiv anzeigt.

Der Transparentestoff:

Der Stoff kann ein beliebiges Bettlaken sein, am besten schaut man mal, was man Zuhause entbehren kann oder man kauft entsprechende Stoffe. Weniger geeignet: • Omas Winterbettlaken sind wahrscheinlich zu dick, die wird man später kaum hochhalten können und sobald es regnet saugen die sich mit Wasser voll und das wird noch schlimmer • Spannbettücher sind komplett außer Form und müssen erst zusammengeschnitten werden • zu dünne Stoffe reißen leichter, labbern auch oben zu sehr herum Aber letzten Endes nimmt man halt, was man hat und wenn nur obiges da ist, ist das auch kein Beinbruch.

Man kann natürlich auch mit farigen Laken experimentieren, möglichst leuchtende Farben, um gesehen zu werden, bei dunklen Laken müsste man die Aufschrift entsprechend einfärben.

Laken aufhängen:

Befestigung an der Wand

Sicher befestigt: Das Laken hält mit Gewebeband auf vielen Untergründen. Zum Schutz der Wand wird besser vorher eine Plastikfolie drunter geklebt.

Irgendwie muss man das Laken an die Wand bekommen, damit der Beamer draufleuchten kann. Das hängt natürlich von der Wand ab, bei uns hielten Klebstreifen die Laken ausreichend sicher an der Wand, es kann aber sein, dass man sich mit Nägeln oder Reißbrettstiften behelfen muss. Notfalls kann man sich aus den Latten, die später die Transparente halten eine Stütze bauen und notfalls die Laken drantackern.

Evtl. empfiehlt es sich, die Wand mit Plastikfolie zu schützen, damit Stifte, die vielleicht durch den Stoff gehen nicht diese noch zusätzlich bemalen.

Das Motiv:

Möglichst zeitloses Motiv

Sprüche sollten auch in Zukunft noch zu anderer Gelegenheit verwendet werden können.

Am besten und einfachsten sind Sprüche, die das eigene Anliegen mit wenigen Worten darlegen. Da wir aber mit dem Beamer arbeiten, können wir auch komplexere Dinge darstellen, also Grafiken, die sich am besten in Schwarz/Weis darstellen lassen (eine bunte Blumenwiese ist nur etwas für Leute mit sehr viel Muse). Kontrastreiche Grafiken also mit nicht allzu filigranen Anteilen. Wir haben uns z.B. mit Schäubles Fingerabdruck beschäftigt. Immer daran denken, dass man das später noch ausmalen muss. Das Motiv wird nun auf das Laken geworfen und zentriert. Achtet darauf, dass rechts und links noch Platz ist, damit die Latten zum Hochhalten befestigt werden können.

Das Motiv/der Spruch sollte zudem so gewählt sein, dass man es auch später noch verwenden kann. Sprüche, die sich auf ein gerade aktuelles Ereignis oder Politiker beziehen, kann man in einem Jahr wahrscheinlich nicht mehr verwenden.

Abmalen:

Die Buchstaben werden jetzt anhand der Umrisse auf das Laken gemalt. Das kann z.B. mit einem Kugelschreiber geschehen, oder, wenn man sowieso schwarze Schrift haben möchte auch mit einem Edding. Dummerweise muss man dann aber aufpassen, dass man sich nicht allzusehr vermalt, was gut passieren kann, wenn das Laken etwas von der Wand weg hängt und man es beim Festhalten unbewusst verschiebt. Gerade beim Edding muss man auch aufpassen, weil die Farbe durch das Laken auf die dahinterliegende Wand abfärbt. Außer natürlich, man hat wie vorher beschrieben rechtzeitig noch die Plastikfolie dahintergehängt.

Die bessere Lösung: Ein einfacher Bleistift. Vielleicht auch einer aus dem Baumarkt (diese dicken Maurerbleistifte) drücken nicht durch, tragen nicht so dick auf wenn man sich verzeichnet haben sollte und lassen sich notfalls sogar ausradieren.

Diese Aufgabe übernehmen am besten bis zu zwei Leute, mehr haben am Laken keinen Platz, stehen sich im Weg oder verdecken die Lichtquelle. Ein dritter Mensch kann sich mittlerweile das nächste Motiv ausdenken. Wenn man glaubt, fertig zu sein, sollte man sich vergewissern, dass auch alle Elemente des Motivs übertragen sind(!).

Ausmalen:

Ausmalen im Team

Malen nach Zahlen: Vorsichtig die Buchstaben ausmalen.

Das Laken kann jetzt abgenommen und auf dem Boden ausgebreitet werden, um es mit den mitgebrachten Farben zu bemalen. Das Ganze funktioniert dann genau wie Malen nach Zahlen: Einfach die Flächen ausmalen. Das können mehrere Personen gleichzeitig tun, die sich gegenüberliegen. Auch hier sollten wieder große Plastikfolien zum Einsatz kommen, weil die Farben garantiert durchfärben bis auf den Boden und man diesen ja nicht versauen möchte.

Farben:

Imprägnieren

Nicht wasserdicht, aber -fest, hoffentlich bis nach der Demo.

Als Farben bieten sich Abtönfarben aus dem Baumarkt an, die man portionsgerecht in wieder verschließbare Marmeladengläser füllt. Vorzugsweise wird sicherlich schwarz auf den weißen Laken zum Einsatz kommen, aber natürlich sorgen bunte Farben für Akzente.

Die Farbe sollte nicht zu dick aufgetragen werden, denn erstens ist sie nicht billig, zweitens dauert es dann ewig, bis sie trocknet und drittens wird die feste Farbe sonst später brüchig oder bröckelt gar ab.

Abtönfarbe sollte nach dem Trocknen mit Imprägnierspray behandelt werden, damit sie bei Regen länger halten und nicht verlaufen.

Haltestangen:

Im Baumarkt bekommt man einfache Konstruktionslatten für wenig Geld. Die Maße sind meistens 18x36mm, die Länge sollte 2,50m betragen. Gibt es im Zehnerpack für ca. 12,- Euro.

Befestigt werden die Stangen auf zweierlei Weise: Wer eine Nähmaschine sein eigen nennt und damit umgehen kann oder jemanden kennt, der das kann oder einfach ein geschicktes Händchen im Umgang mit Nadel und Faden hat (oder jemanden kennt…), sollte folgende Variante wählen: Man kann den Transparentestoff rechts und links umschlagen und eine Hülse nähen, in die das Transparent bei Bedarf eingeschoben wird. Das kann hilfreich sein, wenn man mehrere Transparente zur Auswahl und zuwenig Latten und Träger hat. Die Transparente lassen sich dann nach Gebrauch ordentlich zusammenlegen und zur nächsten Demo verwahren (oder sogar bügeln).

Transparent befestigen

Transparentbefestigung mittels Tacker: Doppelt getackert hält besser.

Weniger filigrane Bewegungslegastheniker wie wir tackern den Stoff einfach an der Latte fest: Einmal den Stoff bündig auf die Latte legen und von oben bis unten tackern. Dann die Stange einmal komplett um sich selbst drehen bis die eben getackerte Seite wieder oben liegt. Dann hat sich der Stoff einmal um die Latte gewickelt und das sieht schöner aus. Jetzt einfach nochmal Tackern, wobei oben und unten ruhig etwas umfangreicher getackert werden darf, wo die Belastung für den Stoff am größten ist.

Die Haltestangen sind zum Halten jetzt noch etwas rauh. Wenn man einen Hobel hat, wäre es praktisch, diesen einzusetzen, dabei kann man auch gleich die Ecken noch etwas abrunden. Notfalls kann man dies auch mit grobem Schleifpapier erreichen, bzw. ergänzen.

Oder man lässt es ganz und hofft, dass sich niemand verletzt.

Die Profivariante sieht so aus, dass man die oberen Enden der Haltestangen nochmal mit einer Querstange verbindet und es so einfacher macht, das Transparent gespannt zu halten. Diese Querstange sollte dann durch Schloßschrauben und Flügelmuttern verschraubt werden, damit das ganze Gestell noch einigermaßen flexibel ist und man es nach Gebrauch wieder auseinandernehmen kann, um das Transparent platzsparend aufzuwickeln.

Windwiderstand:

Je großflächiger ein Transparent ist, um so stärker reagiert es auf Wind. Eine Lösung dieses Problems ist es, Löcher ins Transparent zu schneiden. Da es eine sehr schlechte Idee ist, kurz vor der Demo mit einem Messer herumzuhantieren (die Polizei wird Dich entwaffnen), sollte dies frühzeitig geplant sein.

Die Schnitte sollten L- oder U-Förmig sein (natürlich eckig) und nach oben geschlossen, sonst hängen die Stofffetzen ständig nach unten, was ja doof ist. Außerdem sollten sie nicht durch die Buchstaben gehen, sondern nur innerhalb einer gleichfarbigen Fläche.

Es können auch einfache senkrechte Schnitte gemacht werden, die kann man notfalls noch von Hand L-Förmig reißen.

Die fleißigen Lieschen verhindern ein weiteres Ausreißen der Löcher durch Abnähen der Schnittenden :-)

Anzahl der Schnitte nach Bedarf.

Schluss

Das sollte es eigentlich gewesen sein. Ich hoffe, ich habe alle Aspekte angeschnitten. Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge bitte an mich (Sikk), bzw. in die Kommentare.

Frankfurt.Er.Wacht.org 6. Oktober 2007

Posted by sikk in Piraten.
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Letzten Dienstag hat das erste Mal die Mahnwache der Piraten in Frankfurt stattgefunden. Bin ja fast ein bisschen stolz, dabei gewesen zu sein, aber ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, was in den anderen Städten statt gefunden hat.

Jetzt gerade sitze ich auf einer Strategietagung der Piraten und wir werden wohl eine kleine HowTo herausgeben, wie man eine solche Mahnwache durchführen kann. Wirklich HowTo werden wir es aber erst nennen, wenn wir die Vorgehensweise ein paarmal erfolgreich durchgespielt haben. Für uns ist dieses Thema ja auch noch recht neu.

Grundsätzlich ist es aber gar nicht so schwer, ich fasse es einfach mal in aller Kürze zusammen:

Man muss in der Stadt, in der man die Mahnwache durchführen will, eine Demo anmelden. Da es immer so gegen 19 Uhr losgehen soll, kann man diese Zeit auch als Startzeit angeben, eine Dauer von zwei Stunden war letzten Dienstag realistisch.

Wichtig ist auch, dass man für diese Demo einen Kommunikationsstand beantragt, so dass man einen Pavillion oder ähnliches aufstellen darf. Ob man die Feuerstellen, Fackeln oder Kerzen extra angeben muss, weiss ich aber gerade nicht.

Eigentlich war es das auch schon. Der Veranstalter sollte jedoch noch ein paar Worte zur Erklärung loswerden können, daher ist eine Flüstertüte oder eine Verstärkeranlage keine schlechte Sache. Und ein paar Helfer, die beim Aufbauen helfen und die Fragen der Passanten erklären können. Je mehr, je besser, um nicht ganz alleine da stehen zu müssen.

Eine Mahnwache muss nicht von Piraten organisiert werden. Jeder, der eine solche in seiner Stadt haben möchte, kann sich engagieren. Wichtig ist eben, dass möglichst viele der bisher noch unbedarften Bürger über die ausschreitenden Überwachungsversuche unseres Staates aufgeklärt werden.

Jeder, der eine Mahnwache organisieren möchte, kann sich unter http://Frankfurt.Er.Wacht.org registrieren und bekommt dann auch seine eigene Städte-SubDomaine, in der er auf sich aufmerksam machen kann. Dort wird dann auch die zukünftige Mahnwachen-HowTo zu finden sein.

Mach mit. Klarmachen zum Ändern!

Sikk